Tropf tropf

…ein Dripping Cake soll es werden

Mein Mann hat Geburtstag und ich wollte die Gelegenheit nutzen wieder einen Kuchen zu backen. Diesmal haben sich meine Eltern, meine Schwiegereltern und meine Schwester mit Mann und Kindern angekündigt. Da meine

Schwiegereltern kein Fondant essen war klar, dass es einen Kuchen ohne geben musste.
In der letzten Staffel von „Das Große Backen“ haben sie einen Dripping Cake hergestellt. Diesen wollte ich auch schon länger einmal versuchen und habe diese Gelegenheit dazu genutzt.

 

 

Für den Kuchen habe ich einen Bisquitboden und einen Brownieboden gebacken. Beide Böden habe ich einmal durchgeschnitten. Zusätzlich dazu habe ich noch nach einem Rezept aus Chefkoch Knusperflocken hergestellt.
Dazu wird Knäckebrot oder auch Filinchen kleingebröselt und mit Vollmilchschokolade vermengt. Die noch sehr formbare Masse habe ich in Größe des Kuchens breit gestrichen und aus dem Rest noch die Knusperflocken hergestellt. Ich wollte in meiner Torte auch einen Crunch haben. Zusätzlich zum Crunch durfte aber die Säure nicht fehlen. Diese beiden Komponenten kommen beim Juror Christian Hümbs von „Das Große Backen“ immer wieder zum Vorschein. Für die Säure habe ich Himbeeren aufgekocht, durch ein Sieb gestrichen und mit Vanillepudding abgebunden.

Für die Zwischenschichten habe ich noch eine Vanillepuddingbuttercreme hergestellt.

Den Kuchen habe ich wie folgt geschichtet:
Erst den Brownieboden, dann eine Schicht Himbeerpudding und
eine Schicht Buttercreme, dann eine Schicht Bisquitboden.
Darauf wieder Himbeerpudding mit Buttercreme und dann wieder Brownie, Himbeerpudding und Buttercreme dann den Knusperboden aus Filinchen und Schokolade und wieder Himbeeren und Buttercreme. Als Abschluss dann den zweiten Bisquitboden. Die Torte wurde doch sehr hoch. Außen habe ich dann den Rest der Buttercreme von oben nach unten immer dunkler gefärbt. Ich hatte dann drei verschiedene Farben. Ich habe oben mit der hellen Creme angefangen und habe dann nach unten hin immer mehr Kakaopulver untergerührt. Damit hatte ich dann einen recht schönen Farbverlauf am Rand der Torte.

Das wichtigste für einen Dripping Cake fehlte allerdings noch. Dazu habe ich Schokolade gehackt und mit kochender Sahne übergossen, damit eine Ganache entsteht. Diese habe ich dann über den glattgestrichenen Kuchen gegeben, sodass sie am Rand leicht runterläuft.

Die Torte war sehr hoch und mächtig, sodass man fast kein ganzes Stück geschafft hatte. Beim nächsten Mal würde ich sie vielleicht wieder so hoch aber dafür kleiner machen und vielleicht nicht ganz so mächtig. Bei der Ganache ist es wichtig, dass man sie nicht zu flüssig auf den Kuchen gibt, da sie sonst zu schnell runter läuft und bis auf den Boden kommt. Das ist bei einem Dripping Cake nicht gewünscht. Ich hätte auch noch etwas warten müssen, damit sie nicht ganz bis runter läuft.

 

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